Beijing - Platz des Himmlischen Friedens
Dieser Platz hat in der Geschichte China's eine eher unruehmliche Stelle eingenommen. Die Ereignisse, obwohl nicht persoenlich erlebt, sind in der duesteren Nachtstimmung sehr nahe. Frank hat sich waehrend einer Dienstreise nach Beijing (Peking) bis zum Ausschalten der Beleuchtung - um 22:00 Uhr - auf dem Platz umgeschaut.
 
Eure Majestaet - die Ampel
Eingang zur Verbotenen Stadt
Leider war ein Blick in die Augen des Soldaten nicht moeglich. Zwei Eingaenge an den Seiten des Tores dienen dem Volk als Eintritt in die Verbotene Stadt.

Dem Bild Mao's jedoch kommt Keiner zu nahe. Im 20-Sekundentakt wendet der Soldat sein Gesicht nach links, dann geradeaus, nach rechts und dann wieder zurueck.
Beim Anblick der Szenerie auf dem Platz ueberkommt dich ein komisches Gefuehl: die ungeheure Groesse des Platzes, die Menschenmassen (selbst spaet am Abend), die ueberpraesenz von Militaer, Mao und fuer China ungewoehnliche Ruhe verleihen diesem Ort etwas Besonderes, dass man fuer einige Zeit auf sich wirken lassen und erst einige Tage spaeter verarbeiten kann.
In Bereitschaft
In wenigen Minuten gehen hier auf dem Platz alle Lichter aus. Die Armee der Strassenreiniger haelt sich an einem der Seiteneingaenge bereit fuer die all-abendliche Schlacht mit den auch in China laengst zur Gewohnheit gewordenen Abfallprodukten der Wohlstandsgesellschaft.
Hier rollten die Panzer...
...und mir rollte waehrend des Fotografierens ein Schauer ueber den Ruecken.

Waehrend der Aufnahmen kam ein Soldat auf mich zu, der mich ein wenig verunsicherte. War das Fotografieren wirklich erlaubt? Wollte er meinen Apparat beschlagnahmen? Nein, die Zeiten haben sich geaendert. Der freundliche Uniformtraeger fragte mich, ob er mich fotografieren solle.
Seiteneingang zur Verbotenen Stadt
Ornamente am Seiteneingang
Rueckseite des Platzes
Kein Mensch war hier zu sehen. Die Chinesen zieht es nur zu Mao und in die Verbotene Stadt
Chinesischer Weihnachtsbaum - mitten im Hochsommer