Beijing - Die Chinesische Mauer
Frank's Chef hatte kurzfristig zu einer Team-Ausfahrt an die Chinesische Mauer nahe Beijing geladen. Er hatte eine nette Huette direkt unterhalb der Chinesischen Mauer gemietet - Teil eines von avantgardistischen, asiatischen Architekten geplanten Gebietes, das durchaus mit westlicher Architektur konkurrieren kann.

Die Verarbeitungsqualitaet laesst sich hierbei allerdings mit der eines Alfa-Romeo vergleichen: von aussen sehr schoen, nur bitte klappe niemals das Handschuhfach auf;-)
 
Eingang zur Chinesischen Mauer
Dieses unrenovierte Stueck ist nicht nur attraktiver als der fuer auslaendische Touristen wiederhergestellte Teil namens Badaling - dieses Stueck ist auch noch viel guenstiger: ein Besuch in Badaling kostet 300 RMB (ungefaehr 30 EURO), wir haben nur 30 RMB bezahlt.
...und Kamelaersche gibt es in Badaling auch nicht zu sehen;-)
Hoehen und Tiefen
Der Bezwinger der Mauer hat sich wirklich etwas vorgenommen: Stufenhoehe bis zu 50cm!
Laenge: einige tausend Kilometer
Abenteuerspielplatz
Wer das Risiko liebt, geht besser an einen nicht sanierten Teil der Chinesische Mauer.
Der letzte Kaiser und die letzte Flagge
Nach der chinesischen Flagge geht es in die Tiefe - ohne Mauer
Arme Waechter
Wie gesagt, ist die Chinesische Mauer ja ganz schoen lang und ganz schoen steil. Den Waechtern ist das auf jeden Fall zu stressig - die dunklen Flecken und der hier nicht darstellbare Gestank beweisen wieder einmal, wie pragmatisch die Chinesen doch sind;-)
Stein auf Stein
Es ist kaum vorstellbar, unter welchen Anstrengungen jeder einzelne Stein bis auf den jeweils hoechsten Punkt eines Berges gebracht wurde, um dort zu einer bis zu 10 Meter hohen Mauer aufgetuermt zu werden.
Ende der Mauer
Um genuegend Freiraum zum Fotografieren zu haben, sind wir durch ein Schlupfloch aus der Mauer herausgeklettert. Der gute Mann hier hat uns nach Dienstschluss auf einem Geheimweg wieder zurueck ins Mauerinnere gefuehrt: wir durften auf einer wackeligen Bambusleiter die 10 Meter hohe Aussenmauer erklimmen.

Der Waechter erzaehlte uns, dass er seinen Tag um 7 Uhr morgens beginnt und bis 7 Uhr abends bleiben muss - jeden Tag, von Montag bis wieder Montag, von Januar bis wieder Januar. Das wievielte Buch er gerade las, wollte er uns jedoch nicht verraten;-)
Architektur in perfektem Ambiente
Der Himmel spielte aber auch einfach mit. Nachts habe ich einen Sternenhimmel gesehen - so intensiv wie noch nie zuvor.
Konzeptionelle Architektur
Die Innenraeume sind zum Ausklappen. Naehere Informationen stellt der Betreiber der Anlage HIER bereit.
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