08.08.2012 - Regenzeit in Addis Abeba  
     
  Regenzeit in Addis heisst, dass es zirka 2 Stunden am Tag regnet, manchmal ist es nur ein feiner Nieselregen, aber heute Abend - gerade als wir uns mit einem Bekannten zum Abendessen verabredet haben - schuettet es wie aus Giesskannen ...  
 
Blick aus unserem Zimmer in der Afro Land Lodge
Am Morgen der uebliche Himmel und leichter Nieselregen.
Abenteuerliches Baugeruest
Danach scheint jedoch die Sonne und wir machen uns auf den Weg, um Addis noch ein wenig zu erkunden.
Vorsicht Falle!
Wie bereits erwaehnt, haben unsere chinesischen Freunde einen grossen Teil von Ethiopien's Infrastruktur errichtet: Telefonsysteme und auch Strassen. Hier sichtbar ein ca. 60x60 cm grosses Loch am Strassenrand - ohne Abdeckung, Absperrung oder Vorwarnung. Gar nicht typisch chinesisch, denn China's Slogan 安全第一 (Sicherheit kommt an erster Stelle) fuehrt auf Baustellen im eigenen Land im Regelfall nicht zu so grossen Gefahrenquellen.
IFA W50
Bis 1990 wurde der W50 von den Automobilwerken in Ludwigsfelde (Brandenburg) gebaut. Wohl zeitgleich mit den bereits erwaehnten Ladas wurden diese Modelle Ende der 1980er Jahre als Entwicklungshilfe von der DDR nach Aethiopien geliefert - und leisten offenbar noch immer gute Dienste. Weitere Informationen zum W50 gibt's auf Klick bei Wikipedia.
Slums
Luftverschmutzung
So (stark verrusst) sah es in Shanghai auf der Longwu Lu (die meist verschmutzte Strasse in Shanghai) bei unserer Ankunft 2004 aus. Kaum vorstellbar, dass man das jemals akzeptieren konnte.
Und da kommt er ...
Wir haben uns fuer 18 Uhr mit einem Bekannten zum Abendessen verabredet. Kurz vor 6 faengt es ploetzlich an wie aus Giesskannen zu regnen - fuer gut eine Stunde. Bereits nach wenigen Minuten steht das Wasser fusshoch auf den Strassen sodass wir in ein nahestehendes Versicherungsgebaeude fluechten muessen ...
Eingesperrt
Da es in den Eingang des Gebaeudes hineinregnet, schliesst Frank die Tuer - ohne zu wissen. Nun beginnt eine interessante Unterhaltung mit den beiden Wachmaennern, die uns freundlicherweise in das Haus gelassen haben. Als wir bei nachlassendem Regen die Tuer wieder oeffnen wollen, muessen wir mit Entsetzen feststellen, dass diese sich nicht oeffnen laesst. Nun sind wir eingesperrt. Gemeinsam mit den netten Wachmaennern versuchen wir, vorbeihuschende Passanten dazu zu bewegen, die Tuer von Aussen zu oeffnen. Viel Geklopfe und Geschrei - aber kein Mensch haelt an und hilft uns. Nach mehr als 10 Minuten haben wir es dann doch geschafft, einen Passanten zum Oeffnen der Tuer zu bewegen.
Traditioneller aethiopischer Injera
Nachdem wir unseren Bekannten mit einer Stunde Verspaetung getroffen haben, laedt er uns in ein traditionell aethiopisches Restaurant ein. Hier bekommen wir gerade Injera aufgetischt, ein weiches, gesaeurtes Fladenbrot aus Teffmehl. Weitere Information zu Injera gibt es auf Klick bei Wikipedia.
Regen, Regen, Regen
Auch nach dem Abendessen regnet es - Regenzeit halt